Montag, 30. April 2012

Columbus, my beautiful Capital!

Spontantrip nach Columbus. Wirklich SPONTAN!!
Donnerstag angefangen darüber nachzudenken. Freitagnacht die Unterkunft gebucht, am Samstag auf der Autofahrt den Tag geplant...
Auch wenn es Samstag erst geregnet hat, muss ich sagen, es waren zwei awesome Days in and around Columbus.

Erster Blick auf Columbus vom Highway.
Los Gehts! Solon verlassen, 8 Uhr, okay halb Neun, schließlich hatten wir ya eine Brasilianerin dabei:
"You are a little bit late"
"Late...I...no, I am not late?"
"We wanted to leave at 8"
"Yeah and I was there at 8:30"
....Nothing more to say, haha!

Autofahren. Zwei Deutsche. Eine Brasilianerin. Über 140 Meilen. 3 Stunden. Da kann einem schon mal langweilig werden. Da kam auch das erste Mal: "You Germans, you are crazy!" an diesem Wochenende. Ich glaub, jemand im Auto war ganz froh, als das Lied Starship mit der Textstelle 'Hands up and touch the Sky" zu Ende ging, haha!
Kurz vor Columbus. Zwischenstopp. Zweites Frühstück. Wafflehouse.
Ich war auch schon (mal wieder) am Verhungern. Das GPS halten ist auch wirklich eine anstrengende Aufgabe, die ich als Beifahrer so zu leisten hatte, es muss am Hunger gelegen habe, dass wir den einzigen Highwaywechsel dann leider verpasst haben, haha.

Kaum sind wir dann in Columbus angekommen, fing es natürlich erstmal richtig zu schütten an, herrlich, aber was solls, man soll ya immer das Beste draus machen. Erstmal Regenausrüstung gekauft.
Der anschließende Besuch beim Ohio Statehouse fiel relativ kurz aus, da leider zuzüglich zum Regen auch noch ein eiskalter Wind einsetzte und wir etwas froren. Aber hübsches Gebäude, ist bei besseren Wetter vielleicht auch nicht so ausgestorben dort.
Das Wetter konnte eigentlich nur besser werde und es wurde zum Glück auch besser, als wir zum Tropiary Garden gegangen sind (wirklich zu Fuß, yaa!), einen Park, wo aus Büschen Personen und Tiere geschnitten sind.  
Entenbabies *.*

Dort haben wir uns bestimmt zwei Stunden aufgehalten und mit den verschiedenen Figuren Fotos gemacht, danach waren wir auch wieder einigermaßen aufgetaut und getrocknet. Auf, auf zurück ins Auto und Richtung Easton Town Center, einer Shoppinganlage ähnlich dem Legacy Village hier in Cleveland nur wesentlich größer. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kleinen Abstecher zur Ohio State University gemacht, eine der größten Universitäten der USA....
Die Anlage ist glaub ich größer als Lüneburg, haha.
Im Easton Town Center waren wir neben Shoppen auch bei der California Pizza Kitchen essen. Zum einen hatten wir eine Kellnerin, die neu war und leider einen falschen Betrag von der Kreditkarte abgebucht hat und es nicht mehr rückgängig machen konnte, zum anderen hatten ich und Tamires eine Auseinandersetzung über den Wert des Euros und des Wertes des Reals, bis wir dort zu einem Ergebnis gekommen sind, weil wir das alles auch noch über den Dollar berechnen mussten, verging bestimmt fast eine Stunde. Die Kellerin wurde schon etwas ungeduldig, weil wir den Tisch blockierten, konnte allerdings aber auch nichts sagen, da sie sich ya zuvor schon selbständig Trinkgeld mit abegbucht hatte...
 By the way die Pizza ist einfach unglaublich dort!
Anschließend haben wir uns dann im fast ausverkauften Kino (sowas gibt es in der USA wohl tatsächlich auch mal) 'Five-year Engagement' angeschaut und eigentlich den kompletten Film durchgelacht, da einer im Kino immer einen Lachanfall hatte und somit den kompletten Saal zum Lachen brachte. Der Film war auch echt gut, am besten war das Lied, wo ich mich nur an das hohe 'Aiaiai' erinnern kann und die beste Scene war, wo Jason Segel auf einen Hydranten knallt.
Wir haben es wirklich lange hinausgezögert, aber schließlich mussten wir doch zu unserem "Hotel" fahren. Haben echt nicht viel erwartet, aber als der Typ an der Rezeption uns erst verkündete, dass er leider keinen Nichtraucherraum mehr für uns frei hat, und uns dann auch noch fragt, ob wir aus Russland kommen (ganz ehrlich, die Brasilianierin für russisch zu halten), wurde er doch etwas unsymptatisch. Allerdings haben wir dann den Raum für 13 Dollar pro Person bekommen, dafür kann man in der USA noch nicht mal zelten, also hatten wir zumindestens ein Schnäppchen geschlagen und wollten uns nicht mehr beschweren. Außerdem waren wir saumüde! Nicht unters Bett gucken, am besten nirgendwo genau hinschauen, einfach rein ins Bett und schlafen. Für 13 Dollar pro Person war das auch alles auszuhalten. Lieben Gruß an Mami, ich glaube sie hatte hier auch wenn sie 13 Dollar bekommen hätte nicht geschlafen, haha! Das "Hotel" hatte aber auch wirklich etwas von einem Horrorfilm, vorallem als der Lichtschalter nicht funktionierte und dann auch noch das Telephon plötzlich klingelte...

***

Nächster Morgen. Sonntag. Selbst das "Hotel" sieht jetzt (zumindestens von außen) freundlicher aus. Ein Unterschied von Winter und Sommer konnte man auch am Wetter sehen, hatten wir gestern noch bei Regen gefroren, waren es nun angenehme 20 Grad C° und die Sonne schien. 
Rodeway Inn, Columbus
Da wir ya in bester Gegend gebucht hatten (links Highway, rechts Industrie) gabs auch die typischen Fastfoodrestaurants gleich nebenan. Wurde dann mal Zeit, dass Bob Evans ausprobiert wird. Witzig war dort, dass eine Oma zu unserem Tisch rüber kam und uns fragte, ob wir es mögen, wenn Kerle ihre Hosen in den Knie tragen. Leider hat die Oma nicht gemerkt, dass der Kellner hinter ihr stand als sie über ihn herzog. Man wenigstens ist es mal nicht mir passiert, haha.

Unser Essen...YUMMY *.*
Da wir nun wieder gutes Wetter hatten, sind wir anschließend in den National Park Hocking Hills gefahren, der etwa 1 Stunde südlich von Columbus liegt. Einfach nur unglaublich, ich hab noch nie so unberürhte Natur gesehen, wenn man mal die Paar Straßen und den Parkplatz 500 Meter von jeder Sehenswürdigkeit wegdenkt. Vorallem war fast keine Menschenseele an diesem wunderschönen Sonntag dort unterwegs. Das muss wohl daran liegen, dass Amerikaner nicht so gerne aus ihrem Auto austeigen und nicht so gerne 500 Meter in den Wald hineingehen. Am besten fänden die meisten es sicherlich, wenn man die Wasserfälle im Drive-thru erleben könnte! 
'Warning Closed Area'...Upps
 Wunderschöne Wasserfälle, kristallklare Seen in einer Waldlandschaft, die durch Höhlen und Abhänge gekennzeichnet ist. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir den Park dann auch gefunden, aber grade diese Abgeschiedenheit vom Tourismus macht diesen Ort noch sehenswerter.
Hocking Hills *.*
Und wie so vieles endete auch dieser Wochenendausflug bei Mac Donald.
Links Kinderportion, rechts kleine Portion
Eins haben wir noch auf der Nachhausefahrt beschlossen: Wenn wir wieder in Deutschland sind, gehen wir erst zu Germanys next Topmodel, wenn das nichts wird zu DSDS, wenn daraus auch nichts wird zu das Supertalent (mit dem Talent 'being awesome') und wenn aus dem allem nichts geworden ist, können wir danach als Castingflopstar ins Dschungelcamp gehen, haha!

 A good weekend off, xoxo

Freitag, 27. April 2012

Wenn Tage wie Sekunden vergehen...

... dann müssen es gute Tage gewesen sein. Verdammt gute Tage!
Wie schaffen es manche nur JEDEN Tag zu posten? Nicht dass es nicht immer etwas zu erzählen gäbe, aber wie kann man sich jeden Abend dazu aufraffen und vorallem wie kann man dazu jeden Abend die Zeit finden? Irgendwas mache ich falsch, sind doch schon wieder über drei Wochen vergangen seit ich in Naples war, der April ist schon wieder fast vorbei, was bedeutet ich bin schon fast vier Monate in der USA. Krass! Ein absoluter Tiefpunkt war erreicht als ich den Kalender an meiner Pinnwand angeschaut hab, da schaute mir nämlich immer noch die Februar Seite entgegen... Habe jetzt gleich mal in den Mai umgeschlagen, die Seite für April lohnt sich nun ya auch nicht mehr!


Fangen wir mal wieder schön rückblickend an:
Vor drei Wochen....
Kalt, grau, Ohio here we go again! War schon ein wenig deprimierend, so ohne Sonne, so ohne Palmen, so ohne das Meer und halbtaub (!), aber irgendwie fühlte es sich wirklich an wie nach Hause kommen. War schon ein komisches Gefühl zu merken, wie vertraut einem eine neue Umgebung in ein paar Monaten werden kann. Als dann auch noch die Sonne rauskam, konnte man glatt vergessen wie eiskalt der Wind war und dass man wieder Wintermantel, Boots und Schal trug... mm Home sweet Home.... Genießen konnte ich es allerdings nicht lange. Hab mir dann nämlich einen fetten Sonnenbrand im Gesicht geholt, das sah vielleicht aus! Florida, Sonnenbrand, okay. Aber hier im arschkalten Ohio! Leider vergesse ich immer wieder, dass Ohio auf der Höhe von Spanien liegt und man sich bei meinem Hauttyp besser eincremen sollte. Damn it!
Kaum war ich einen Tag wieder zurück, mussten wir auch gleich mal wieder ins Kino: The Hunger Games! Gosh, der Film war so gut, muss jetzt unbedingt das Buch lesen. Allerdings haben wir hinter sechs Kerlen gesessen, die nachdem ich mir die Nase geputzt hatte (ich war doch erkältet!), die ganze Zeit gekünstelte Schluchze von sich gaben und damit die ganze Traurigkeit, die der Film eigentlich ins sich hatte, so kaputt gemacht haben, dass ich gar nicht geheult hab! Dafür heule ich jede Woche bei Germanys next Topmodel. Irgendwie denkt mein Laptop glücklicherweise immer noch, dass er in Deutschland ist, so kann ich das tatsächlich aus der USA gucken. Auch wenn es immer ein Kampf ist, manchmal funktioniert es beim ersten Mal anklicken, manchmal beim 100sten, je nachdem, aber es läuft... Und Lets Dance schau ich auch immer, ach kein Wunder, dass ich nie Zeit zum Posten habe. Habe nämlich auch noch einen App entdeckt, wo man alle möglichen Serien (90210, Gossip Girl etc.) und Shows wie Americas Next Topmodel (was die da für Models haben o.O) anschauen kann. Zwar mit Dauerwerbung, aber anderes bin ich hier in America auch gar nicht mehr gewohnt. Ich mein, wenn man den Fernseher einschaltet, kurz vor 8, und da läuft grade Werbung, dann kommt die letzte Scene der Folge und der Abspann, wieder Werbung, Vorspann und die erste Scene der nächsten Folge, Werbung, innerhalb von zehn Minuten dreimal Werbung sagt doch nun wirklich schon alles. Wehe irgendwer in Deutschland beschwert sich nochmal über die Werbung!
Irgendwann in der Woche habe ich auch zum ersten Mal einem anderen Auto Starthilfe gegeben. Eine Frau hatte auf dem Parkplatz ihr Licht angelassen und somit ihre Batterie geleert. Nachdem wir irgendwann, irgendwie die blöde Motorhaube von meinem Subaru aufbekommen (der Hebel war auch wirklich bös' versteckt!) und die Batterie Schutzhülle abbekommen haben, war es ansonsten wirklich unkompliziert. Hach, mal wieder eine gute Tat vollbracht.
Ostern...Mein Ostern war ein wenig anders als es all die Jahre in Deutschland war. Lag zum einen wohl daran, dass mein Gastvater jüdisch ist und wir somit Passover gefeiert haben, aber vorallem auch daran, dass Karfreitag und Ostermontag ganz normale Arbeits- und Schultage hier in der USA sind.
Ein Tag war ich auch mit meinem Großen auf einem Kindergeburtstag. Ein ganz normaler kleiner Kindergeburtstag von einem 6 Jährigen Jungen: 6 Hüpfburgen und 25 Kinder! Ganz ehrlich, für so einen Kindergeburtstag wär ich früher gestorben. Hier meinten die anwesenden Eltern  und Kinder: "Nur SECHS Hüpfburgen..."
That is America ;-)



Vor zwei Wochen....
Meine beiden Jungs sind schon etwas beeinflusst von mir. Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt hab, aber der Kleine liiiiebt die Farbe Pink über alles, beide bemalen sich gerne die Nägel mit Wachsmalern, aber seit neustem tanzen sie immer mit Ponytail im Ballarinadress (ihr Pjamaoberteil aus dem Ärmel heraus als Kleidchen getragen) zu ihren Lieblingssongs Rihanna-We found Love und Taylor Swift-Eyes Open (auch Ballarinasong genannt). Gosh, its so funny, i love them!
Das Wetter war mal wieder unschön, das einzig Gute daran war, dass man bei diesem saukalten Schnee-Regen-Hagel-Sturm-Wetter ohne blöd angeguckt zu werden seine Hot Chocolate bei Starbucks trinken konnte... Immerhin etwas!
Irgendwann die Woche ist Pernille und mir auf einer Autofahrt auch mal wieder was unter das Auge gelaufen. Erstmal dass man überhaupt jemanden zu Fuß spazieren sieht, ist hier in Amerika schon eine Seltenheit, aber dieser Kerl lief nicht nur mitten auf der Straße, sondern auch noch mit einem Buch auf dem Kopf! Irgendwie passte er damit dann schon wieder ins Bild rein.
In der Woche war ich mit den Kiddies in mehreren Parks und auf unterschiedlichen Playgrounds und oh mein Gott, wie toll die hier alle sind. Wenn ich da an unseren Spielplatz denke, wo grad noch der Umrandungszaun steht, muss ich schon sagen, dass die Kiddies es hier eindeutig besser haben.
War in der Woche auch mal wieder schön shoppen und in unserer Lieblingsmall hab ich doch tatsächlich ein asiatisches Gericht entdeckt, was mir schmeckt: Orange Chicken! So damn good!
An dem Freitag war ich mit Natalie das erste Mal hier im Theater in Cleveland und dann sogar noch for free. Ihre Hostmum hat uns nämlich die Karten geschenkt, weil sie selbst nicht hingehen konnte. Sogar ein Parkhaustiket gab sie uns dazu. So konnten wir die Adams Family aus der sechsten Reihe in diesem unglaublichen Theater mit Kronleuchtern und Mamortreppen bewundern! Awesome!
Hab das erste Mal in der Woche auch einen Friseursalon von innen gesehen. Die Kiddies bekamen nämlich einen Haircut im Barber Shop. Zwar bekam jeder Kunde einen Donut, sogar ich auch, obwohl ich ya nur der Fahrer war, aber dafür hat jeder Haarschnitt 40 Dollar gekosten...PLUS TIP! Ich glaub ich geh einfach nicht mehr zum Friseur bis ich wieder in Deutschland bin, die spinnen hier mit ihren Friseurpreisen!
Der Sonntag der Woche war ein ziemlich entspannter Stay-In-PJ-Day, wo wir mal die Bagels der Bruegger's Bakery ausprobiert haben (alle durch, check!) und mit einem Besuch bei Frozen Jogurt endete. Ach yaa, das Leben hier ist schon toll!

Vor einer Woche...
Hab ich mir eine Library Card geholt: FOR FREE! Und die Bücherreien sind hier noch um einiges besser ausgestattet als ich die deutschen in Erinnerung habe. Man kann sich nicht nur tausende Bücher ausleihen, sondern auch jede Menge Cd's, Dvds, zum Beispiel einfach mal die neue Staffel von Gossip Girl. Schon ziemlich praktisch. Aber man fragt sich schon wie sie das finanzieren, anscheinend ist das wohl das Einzige, wovon die Amerikaner was von ihren Steuern sehen. Schließlich zahlen sie für Education, für Insurance, alles selber und am Ende hat man noch nicht mal eine Absicherung, wenn man arbeitslos wird. Aber hauptsache die Bücherrei ist umsonst!
Irgendwann die Woche haben Pernille und ich mal wieder Sprachanalyse durchgeführt und festgestellt, dass wir Deutschen lustiger Weise 'water rat' zu jemanden sagen würden, der sich gerne im Wasser aufhällt, die Dänen nenne so jemanden 'water dog', die Amerikaner haben keine Bezeichnung dafür... Was mir dabei zum ersten Mal aufgefallen ist, wie unsinnig unser Wort eigentlich ist, ich mein Ratten sind nun ya wirklich nicht dafür bekannt, dass sie Wasser lieben, die besten Schwimmer sind und generell ein positives Verhältnis zum Wasser pflegen oder? Wasserhund macht meiner Meinung wirklich mehr Sinn!
Als wir in der Woche shoppen bei Forever 21 waren und mit Schal rumliefen (wie immer halt) hat uns doch tatsählich eine Frau gefragt: "Are you guys singer?" "...No, why?" "Cause you are wearing a scarf"... Nur Sänger tragen Schals oder wie? Es war arschkalt, es lag Schnee, da darf man doch wohl noch einen Scharl tragen. Pff, haha aber dann lief uns dort noch eine mindestens 80 Jährige über den Weg, die mit tausend Sachen über dem Arm in die Umkleidung schlich. Da bekommt der Name Forever 21 gleich eine ganz andere Gewichtung. FOREVER 21!
In der Woche hab ich auch zum ersten Mal hier in der USA wirklich gekocht und nicht nur aufgewärmt. Lasagne *.* Wie zu Hause, sogar meinen Kleinen hat es geschmeckt. Ich musste ihnen allerdings weiß machen, dass die Zwiebel und Knoblauchstücke ein ganz besondere Käsesorten sind, haha.
An dem Donnerstag war ich zusammen mit Pernille und Natalie das erste Mal im Original Pancake House essen. War wirklich lecker, aber ein wenig seltsam war schon, dass die dort German and Danish Pancakes verkaufen, wo ich und Natalie als Deutsche und Pernille als Dänin noch nie von gehört hatten. Aber hört sich halt gut und besonders an. German Pancakes. Danish Pancakes. Nächstes Mal werde ich dann auch die Deutschen probieren, dieses Mal musste ich einfach die Banana Pancakes with Chocolate Chips nehmen. Ging nicht anders!
Jedes Mädel in Deutschland kennt wohl Bijou Brigitte, hier in Amerika gibts aber noch einen viel besseren Laden: Charming Charlie! Fühlt man sich bei Bijou Brigitte immer beengt, hat man bei Charming Charlie a la Amrika jeden Menge Raum sich zu entfalten, haha. Jedenfalls ist es einer der besten Modeschmuckläden, den ich je betreten habe (und die haben auch Kleider und Schuhe und Taschen *.*). Ein Traum! Wieso haben wir die ganzen guten Läden eigentlich nicht in Europa? Ich glaub, wenn ich wieder nach Deutschland komme, mach ich in Lüneburg einen Starbucks auf. ZUKUNFTSPLAN, haha.
Das Highlight der Woche: Aldi! Klingt bescheuert, aber bei Aldi einkaufen zu gehen, war wie Geburtstag und Weihnachten zusammen!! Erstmal vor der Tür Fotos gemacht und dann wie verrückte Touristen durch Aldi gerannt. Ich glaube, alle Andwesenden haben uns für bescheuert erklärt, denn ist Aldi bei uns schon günstig, kriegt man hier die Sachen quasi umsonst und somit kauft dort nur die unterste Unterschicht ein, da kenne sie kreischende Teenager wohl nicht so als Kundschaft. Jedenfall gabs made in Germany Apfelschorle, Doppelkekse, Riesen, Schogetten... Seriously, I just love ALDI! Haha, dass ich mal wegen Aldi so abgehe, hätte ich vorher auch nicht gedacht!
Am Wochenende haben wir dann noch 'The lucky One' gesehen, wo Zac Efron auch wirklich mal mitspielte... Hatten wir doch schon bei 'The Vow' den ganzen Film über auf ihn gewartet, haha. Anschließend noch Cheese Cake, it was a good one!

Diese Woche....
Spitznamenverteilung, man muss sich ya anpassen. Pernille ist jetzt P (ausgesprochen: Pie, as to pie) und ich bin MT (ausgesprochen: Empty). Gosh, waren wir wieder kreativ!
Ich muss unbedingt mal wieder mehr Fotos machen, hab kein einziges Bild an Ostern gemacht und überhaupt besteht dieser Monat nur aus Blumen, Büschen und Bäumen! Das muss dringend geändert werden!
Es sind auch nur noch zwei Wochen College, man mir ist richtig wehmütig zumute, so abartig es auch klingt, ich glaube ich werde American History vermissen!
Morgen hab ich endlich mal wieder ein Weekend off. Mein letztes war Anfang März, also ist dann schon fast 8 Wochen her. Diesmal gehts mit der lieben Natalie und Tamires nach Columbus, Ohios Hauptstadt!
Ui, happy, happy, joy, joy!
xoxo

Dienstag, 17. April 2012

Everyday another beautiful Day- Floridaa!

Nach New York und Chicago war ich nun mit meiner Gastfamilie zehn Tage im Sonnenstaat Florida in Naples. FLORIDA! Ich musste zwar arbeiten, aber arbeiten unter strahlend blauen Himmel in mitten von Palmen bei 30° Grad im Schatten fühlt sich wirklich nicht wie arbeiten an, besonders wenn arbeiten bedeutet, mit den Kiddies zum Strand zu fahren, zum Pool und Eisessen zu gehen und wieder zum Strand zu fahren. Vorallem habe ich dadurch, dass ich arbeiten musste, diesen ganzen Trip umsonst bekommen. Ist mir auch noch nicht passiert, dass ich im Urlaub Geld gespart hab, haha.
Vor dem Flug durften wir noch in dem United Airlines Club chillen, wo es im Gegensatz später im Flugzeug auch noch Essen umsonst gab. Irgendwie haben die hier die Mahlzeiten auf Innlandsflügen abgeschafft, man bekommt grad noch so einmal was zu trinken. Aber diese Lounge war schon cool, total VIP mäßig konnten wir dann auch einchecken, für Mitglieder gibts sogar eine extra Sicherheitskontrolle. Man, man, hier ist das wirklich eine zwei Klassen Gesellschaft!
Landeanflug von Naples
Gewohnt haben wir in Naples bei den Großeltern und oh gosh, die leben wirklich in einem Traum von Wohnsiedlung. Überall Springbrunnen, Palmen und jedes Haus liegt am Fluss, der die ganze Nachbarschaft durch Brücken verbindet und umrahmt. Es gibt mehere Pools, eine Tankstelle, eine Waschanlage, eine Bank, einen Friseur, Restaurants und Eisdielen, Golfplatz, Tennisplatz und einen Spielplatz, Fitnessstudio, Bücherei, Supermarkt, ein Spacenter... So möchte ich auch meinen Ruhestand verbringen! Aber ganz Naples hat nur wunderschöne Villen, teure Hotels oder eben solche Wohngebiete, die von außen einem Hochsicherheitsgefängnis gleichen (man kommt nur rein, wenn man einen Wohnausweis hat oder wenn ein Bewohner einen vorher am Gate angemeldet hat).
Poollandschaft
Jeden Morgen, wenn die Einheimischen in Florida aufstehen, sagen sie: "Another Beautiful Day in Florida!" Was anderes kann man hier morgens auch einfach nicht denken. Selbst wenn man schon um 6 Uhr in der Früh geweckt wird und das will bei mir schon einiges heißen!

Wir mussten zwar zehn Minuten mit dem Auto zum Strand fahren, aber da ich seit ich hier bin mich so an das viele Autofahren gewöhnt hab, waren zehn Minuten gefühlsmäßig so, als hätten wir direkt am Strand gewohnt. Das Meer war unglaublich, vorallem auch die Muscheln, die man einfach so im weißen Sand finden konnte. Witzig find ich auch, dass die Großmutter nicht mal mit den Füßen ins Meer gehen wollte, weil ihr es zu kalt war. Das Wasser hatte so um die 24 Grad, ich glaub es ist selten, dass die Nord- und Ostsee bei uns überhaupt mal so warm werden?
Und überall in Naples trifft man Deutsche. Da wunderte es mich auch nicht mehr, dass Airberlin Direktflüge von Deutschland nach Naples anbietet. Egal ob bei Starbucks, auf dem Playground, am Beach, alles Deutsche, ich hab mich schon fast wieder wie zu Hause gefühlt, als ich gesehen hab wie sich Deutsche bei dem Hotelstrand nebenan, früh morgens mit den Handtüchern die Liegen reserviert haben. Achya, wer könnte sich auch sonst über das Wetter in Florida aufregen, wenn nicht wir Deutschen, haha!

Einen Nachmittag sind wir zum Naples Pier gefahren, weil man dort manchmal Glück hat einen freien Delfhin zu sehen, da diese manchmal dort hinschwimmen. Wir hatten wohl mehr als Glück, nicht nur ein schwarzer Delfin schwomm dort im Meer, sondern mindestens 10, sogar kleine Babydelfine waren dabei! War schon toll, Delfine so in freier Wildbahn zu sehen und nicht dressiert in einem Becken.
Und sie waren wirklich schwarz. Ich hab vorher noch nicht mal schwarze Delfine im Zoo gesehen!

An einem weiteren Tag sind wir dann noch in das Miromar Outlet gefahren. Die Großmutter meinte schon es sei groß, aber mit 150 Stores hatte ich nicht gerechnet. Allerdings habe ich es irgendwie geschafft nichts zu kaufen, ich glaube es war einfach zu viel Auswahl. Das ganze Outlet war aber total hübsch mit kleinen Häusern und an jeder Gabelung einen rießigen Springbrunnen, ich saß am Ende dann bei Starbucks und habe einer Mutter und einem Kind zu geschaut, wo das Kind in der Mitte des Springbrunnen geklettert war und die Mutter im teuren Kostüm, Highheels und Gucci Tasche kreischend versucht hat, ihr Kind zu überreden aus dem Brunnen zu kommen. Am Ende musste die Mall Security das Kind dort rausholen! War zuuu gut!

Leider hab ich mir auch mal wieder einen tollen Sonnenbrand geholt, was bei dieser mega Sonneneinstrahulung aber wirklich kein Wunder ist. Ich bin sogar ganz stolz auf mich, dass ich 5 Tage ohne Sonnenbrand geschafft hatte und dann auch nur dort Sonnenbrand hatte, wo ich vergessen hatte einzucremen (Füße und in der Mitte vom Rücken). Typical!

Das Beste am Urlaub war, dass ein Aupair aus meinen Cluster auch nach Florida mit ihrer Gastfamilie geflogen ist. Und zwar in derselben Woche, in denselben Ort, sogar in ein Hotel, was an demselben Strand lag, zu dem wir jeden Morgen fuhren. Ich mein, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür. So hatte ich auch noch jemanden mit dem ich etwas in meiner Freizeit unternehmen konnte. Einen Abend waren wir zusammen in Naples Downtown, wirklich hübsch dort, nur leider hatten alle Geschäfte schon um 8 Uhr zu gemacht. Hochsaison, man kann kaum noch die Straße erkennen vor lauter Menschen, aber alle Läden haben geschlossen. Achya und eine Straße zu überqueren, kann auch nur in Amerika zum Problem werden! Da es absolut unmöglich war über eine zweispurige Straße zu kommen, gab natürlich keine Ampel oder Zebrastreifen (was sind auch Zebrastreifen), sind wir doch tatsächlich mit dem Auto rübergefahren. Ach Amerika!
Das abolute Highlight des Urlaubs: Jetski fahren *.* mit 45 Meilen übers Wasser fliegen! Yeey! Ich durfte eigentlich gar nicht fahren, weil ich meinen Ausweiß mal wieder nicht dabei hatte und wenn man unter 21 ist, man dem auf dem Jetski mit sich führen muss, aber der Kerl, der uns das vermietet hat, meinte, wenn ihr weit rausfahrt, kann ich ya eh nicht sehen, wer fährt. Ui, es war so toll!
 
Irgendwie hab ich es dann aber noch am letzten Tag vor unserem Rückflug geschafft, mich mega zu erkälten, somit wurde der Rückflug, besonders die Landung sehr spaßig... Jetzt fast 3 Wochen später höre ich wieder was auf beiden Ohren!

Der Rückflug war auch sonst eher seltsam. Erstmal hat United Airlines ya Continental aufgekauft und der Flug wurde halt noch unter Continental verkauft, somit passte die ganze Sitzordung nicht in das United Flugzeug, womit alle auseinander gerissen wurden und die 1ste Klasse mal wieder überbucht war. Wie sie dann versucht haben, wie am Jahrmarkt einen aus der erste Klasse in die zweite zu kriegen, war auch zu genial. "Für 400 $, für 500 $"... Irgendwann muss sich wohl jemand gefunden haben, da wir doch noch starten konnten. Wir sind unglaublicherweise auch mit der gleichen Familie mit der wir hingeflogen sind, zurückgeflogen. Dabei waren wir ya nicht mal eine typische Woche in Florida. Naja Zufälle gibts. Gruselig wurde es dann aber wirklich, als wir feststellten, dass wir am Flughafen auch noch neben einander geparkt hatten. Gott, ist die Welt klein!

Zu den zehn Tagen in Florida kann ich aber nur eins sagen: Ten Beautiful Days in Naples end!
xoxo

Donnerstag, 22. März 2012

Ready for Florida- Let's go!

Nachdem es gestern dann schon so spät war, habe ich jetzt grade eben noch gepackt. In ein paar Minuten geht es dann los zum Flughafen. Uuu, excited! Man früher hab ich, wenn es in den Urlaub ging, immer schon Wochen vorher eine Packliste erstellt und wenigstens am Abend vorher war ich fertig mit packen. Spätestens! Aber was solls, Koffer sind gepackt, außer meinen Ohio Driver License muss ich wohl auch keine Papiere, Ausweise mitschleppen.
Leider kann ich mich erst nach Florida wieder melden, weil die Großeltern wieso auch immer irgendwie kein Internet zu Hause haben, was mir schon ein bisschen unsympatisch ist. Gibt es doch überall W-lan, ob in der Libary, im Stadtpark, selbst in der Waschanlage! Naja, wird dann wohl ein Internet freier Urlaub, auch gut, mehr Zeit um braun zu werden!
Bis bald meine Lieben
xoxo

Summer- whats happening here?

Mm, eigentlich hatte ich mir vorgenommen, regelmäßiger zu posten, damit ich nicht immer soo lange Rückblicke schreiben muss...
Hat jetzt nicht ganz so geklappt! Irgendwie sind doch tatsächlich schon wieder über zwei Wochen vergangen seit ich das letzte Mal gepostet hab. Aaah! Und ich fliege morgen schon nach Florida! FLORIDA!!
Sonne, Sonne, 29° Grad!
Haha, obwohl ich eigentlich nicht mal nach Florida fliegen müsste...Gestern hatten wir auch hier in Ohio 29 C°. 29 Grad mitte März, isn't that awesome? Und das ganze darf sich ab heute ganz offiziell Frühling nennen, haha!
Ich freu mich aber auf Florida. Ich freu mich auf das Meer und den Strand, auf die Palmen und darauf, dass ich dies alles umsonst erleben werde, weil ich ja "arbeite"! Ach ich liebe meinen Job! Vielleicht schaffe ich es in den zehn Tagen auch etwas braun zu werden... Anders gesagt: Bevor ich nicht braun bin, komme ich nicht zurück nach Ohio, haha! ;-)

Okay, die letzten Wochen, lets see...
Die letzten Wochen haben Pernille und ich verzweifelt jeden Starbucks in der Umgebung von Shaker Heights ausprobiert, um einen zu finden, der den Jogurt mit Früchten und Müsli verkauft, den wir in Chicago jeden Morgen hatten. Am Ende unserer erfolglosen Tour sind wir entäuscht wieder bei unserem Stammstarbucks im Legacy Village gelandet, wo ich dann erstmal nachgefragt hab... Es gibt in ganz Ohio diese Jogurts nicht, nur ganz wenige Staaten wie Illinois (und Florida!) führen ihn schon. Das werde ich morgen dann gleich mal überprüfen! ;-)
Bei unserer Suche haben wir zwar den Jogurt nicht finden können, aber dafür was noch besseres: eine Bakery, eine wo Brot verkauft wird, kein Toastbrot, sondern richtig frisch gebackenes Brot mit knuspriger Kruste. *.* Gosh, ich hätte vorher nie gedacht, dass ich Brot mal vermissen könnte, es ist echt wie mit den Kartoffeln. Und Fruchtzwerge, ich vermisse Fruchtzwerge, haha!
Vorletzter Sonntag war mal wieder so ein Tag. Ein Tag, wo man sich fragt, wo die versteckte Kamera ist. Irgendwie habe ich davon in letzter Zeit recht viele Tage und irgendwie sind es meistens Sonntage.
Obwohl Samstag Abend war auch gut. Ich wollte den Mond fotografieren. Habe es dann versucht, aber der Mond war einfach immer so hell, man konnte gar nichts erkennnen. Er leuchtete sogar. Nach ungefähr 20 Bildern ist mir dann aufgegangen, dass ich nicht versucht habe, den Mond zu fotografieren, sondern eine Lampe. Der Mond war viel weiter links. Damn it!
Eingestimmt auf den Sonntag: An diesem Sonntag, dem 11.03.12, wachte ich ahnungslos auf, schaute auf meinen Ipod nach der Uhrzeit, sah im Augenwinkel meine Uhr, schaute wieder auf den Ipod, sah wieder auf meine Uhr, ich war verwirrt, ich dachte, ich bin im falschen Film! Wieso verdammt war es auf meinem Ipod eine Stunde später? Google konnte mir dann erklären, dass die Amerikaner immer schon am zweiten Sonntag im März auf Sommerzeit umstellen. Wieso auch wie der Rest der Welt am letzten Sonntag? Es hätte wirklich wenigstens mal im Radio oder Fernsehen darauf hingewiesen werden können, wird doch bei uns auch immer gemacht. Guut, dass diese Umstellerei immer Sonntags ist. Somit bin ich bis kommenden Sonntag nur 5 Stunden von der deutschen Zeit entfernt, was auch mal ganz nett ist! Der Sonntag hatte also schon komisch angefangen, man kann sagen, ich war durch dieses Schockerlebnis am Morgen leicht verwirrrt, aber wahrscheinlich hätte es mir auch so passieren können. Mit zwei brasilanischen Aupairs bin ich im Wald der Reservations hier spazieren gegangen. Mein Orientierungssinn ist bereits bekannt, haha, aber ich war mir wirklich sicher, dass wir auf einem Rundweg unterwegs waren... Irgendwann haben wir dann einen Weg aus dem Wald gefunden, aber leider war es am komplett anderen Ende über eine Stunde Fußmarsch vom Parkplatz und unserem Auto entfernt...Und es wurde langsam schon dunkel. Da keiner von uns die Hosteltern anrufen wollte und wir an einer gut befahrenden Straße rausgekommen waren, versuchten wir Autos anzuhalten. Was Fun...NOT! JEDER Autofahrer riss die Augen auf, stieg auf die Bremsen, gaffte uns an, schlich auf einer Höhe mit uns, schaute noch mal nach links und rechts, um dann endlich wieder Gas zu geben. Natürlich ohne anzuhalten! Ein Fahrzeug hielt dann aber doch an... Im Firetruck gings dann zurück zum Parkplatz, war nur ein bisschen peinlich, wie alle Kollegen gleich über Funk informiert wurden, dass sich drei Mädels im Wald verlaufen haben. Ach ja, wundervoller Sonntag!
Letzte Woche Dienstag war ich dann mal wieder im Kino (so zur Abwechslung), dieses Mal haben wir das Remake von dem Horrorfilm 'Silent House' geschaut. Ich war am Anfang eher gelangweilt, aber am Ende wurde er doch ganz gut...Laura saß die ganze Zeit hinter ihrer Jacke, aber es war auch ihr erster Horrorfilm. Alle haben mich so geschockt angeschaut, sogar mein Hostdad, dass ich nach diesem Film noch alleine nach Hause fahren konnte, ich mein, der Film war gut, aber nicht verstörend!
Verstörend war eher mein Einkaufstrip bei Walmart! Ein Mitarbeiter zu finden ist wie ein sechser im Lotto. Nahezu unmöglich! Die verstecken sich ungefähr so gut, wie die bei Media Markt, vielleicht gibt es wirklich ein weltweites Übungslager, wie man lernt, wie man möglichst schnell weg rennt, sich versteckt oder schwer beschäftigt tut! Deswegen musste ich wie viele andere auch mal wieder warten. Manche spielten schon die zehnte Runde Schach an den Ausstellungscomputern, andere zogen es vor mich vollzulabbern. Was interessiert es mich, dass die keinen 50 sondern nur einen 49 Zoll Fernseher auf Lager haben, und was soll ich mit der Info anfangen, dass sich seine Frau von ihm getrennt hat und er jetzt gaaaanz alleine wohnt. Oh man, ich war so froh, als endlich jemand kam, der mir meine Bilder geben konnte. Da unser Walmart 24h geöffnet hat, muss ich da wirklich mal nachts um 3 hinfahren, um zu sehen, wieviele Mitarbeiter dann noch tätig sind und vorallem auch was dann da für Kunden rumgeistern (ob der eine dann immer noch am Schachspielen ist?)!
Letzte Woche war ich auch das erste Mal in einer öffentlichen Schule, war auch wieder ein Erlebnis. Man kann nicht wie in jeder normalen Schule in Deutschland einfach reinmaschieren, erstmal muss man klingeln! Wenn man hinein gelassen wird, darf man sich dann in eine Liste eintragen und hat dann 15 Minuten Zeit sich in der Schule aufzuhalten und seinen Weg nach draußen wieder zu finden (sonst wird man verhaftet, erschossen, keine Ahnung jeden Falls sahen die nicht sehr freundlich aus). Ach und um allen weiteren Security Guards zu zeigen, dass man die Erlaubnis hat, hier zu sein, bekommt man einen netten grünen Aufkleber. Ich mein, seriously? Wir wollten nur ein Buch abgeben!
Samstag war ich mit Pernille im Aurora Farms Premium Outlet, es ist so süß dort, alles in kleinen typisch amerikanischen Holzhäusschen rund um einen kleinen Teich mit Enten und Springbrunnen angesiedelt. Und es gab Hershey's Icecream, aaach *.*
 Its just like that: We are living a Dream. The damn american Dream!
 And its just so much fun!

Gosh, hab mal wieder gar nicht viel geschrieben! Es ist 23:30 Uhr und ich muss noch packen. Aaah, dammit!
xoxo

Montag, 5. März 2012

March- Seriously?

Schon wieder zwei Wochen vergangen, seit ich in Chicago war. Die Zeit rennt vorbei, sie vergeht ungefähr so schnell, wie mein Benzinzeiger im Auto abnimmt (RASEND!). Jetzt haben wir schon März, wo ist bitte schön der Feburar geblieben?
Mittwoch war der Tag, der dieses Jahr 366 Tage dauern lässt und mir somit wenigstens einen weiteren Tag hier in den USA geschenkt hat.
Der 29 Februar, ach ich hatte ihn gern. Sonnenschein und 20 C°!!
Summer is in the Air....

Soo, nun zu den letzten zwei Wochen in der Zusammenfassung:
(Ich komm einfach auch gar nicht mehr hinterher mit dem Schreiben!)
Hab vorletzte Woche doch tatsächlich (ich kann es wirklich nicht fassen) ein A im American History Test zurückbekommen! Dachte erst ich hab ein Problem mit den Augen oder so, aber ich hab, wie auch immer ich das gemacht habe, fast alle Fragen richtig geraten. Und es waren immer hin 50 Stück! Wuuh! Am Ende studiere ich doch noch History, wer weiß, haha.
Irgendwie war ich auch der Meinung ich müsste so langsam mal ins Fitnessstuodio, dass hab ich dann gleich den Rest der vor letzten Woche (und auch noch letzte Woche) bereut, weil mir alles weh tat und ich solchen Bauchmuskelkater hatte, dass ich wirklich weder husten noch lachen konnte. Da bekam das ausdruckslose 'Haha' gleich eine ganz andere Gewichtung!
Meine Hände mussten letzte Woche Freitag irgendwie auch etwas leiden, erstmal hatte ich mich morgens schön am Toaster verbrannt und mir eine große Brandblase geholt, nice, und dann waren wir Abends das erste Mal feiern in einem Underage Club, wo nicht wie in Deutschland die Volljährigen Bändchen kriegen, sondern den Minderjährigen fett mit Edding auf beide Hände ein Kreuz gemalt wird. Yey! Fehlt wirklich nur noch, dass sie ein Kreuz auf die Stirn ritzen! Ich war dann die ganze Woche makiert und jeder hat mich gefragt, wie es denn im Lux war. Great?! Aber es war wirklich gut, gute Musik, gute Location und endlich mal wieder Tanzen! Aber wer glaubt die Amerikaner wären prüde und verklemmt, der soll mal in Amerika feiern gehen. Ich mein, ich war in einem Underage Club, dort waren so gut wie alle nüchtern, und dennoch tanzen alle (auch die Kerle!!), man kann gar nicht beschreiben wiiiiie, so hab ich noch niemanden in Deutschland den Arsch shaken sehen! Und was die Mädels dort anhaben, Hosen über dem Tanga werden auch vollkommen überwertet! Sehenswert ist auch die Gruppenbildung, wo einer dann in die Mitte geht und seine Dancemoves zeigt. Inzwischen war ich nun mit diesem Freitag schon zweimal dort und zweimal war da auch ein mindestens 50 Jähriger! Was macht der bitte in einem Underage Club? Sein Dancestil hat aber durchaus unterhaltungswert. Die Amerikaner nehmen es echt Ernst, dass man unter 21 keinen Alkohol trinken darf, ich mein, dass man an der Bar nichts bekommt, ist mit diesen Kreuzen nicht verwunderlich, aber selbst wenn jemand mit einem Drink bei dir steht, kommt schon die Security angerannt und passt auf, dass du nicht einen Schluck bekommst (-.-)! Voran ich mich nie gewöhnen werde, ist auch, dass um halb drei die Lichter angehen und die Party vorbei ist! Da muss man sich echt sputen und zusehen, dass man vor Mitternacht loskommt, sonst hat man ya nichts von der Nacht!
Das Wetter hat aber auch verrückt gespielt in den letzten zwei Wochen, von mega Sturm (konnte fast nicht die Autotür öffnen, weil der Wind so stark war) und Regen, über diese sommerliche Hitze bis zum Schnee gestern und heute wieder. Zum Glück wurden wir bis jetzt von Tornados verschont, war schon krass in den Nachrichten zu sehen, wie im Nachbarstaat ganze Dörfer verwüstet wurden und dabei zu wissen, dass wir auch eine Tornadowarnung hatten.
Beängstigend war auch der Amoklauf, der in einer Highschool in Chardon letzte Woche gewesen ist. Nicht nur, dass dort drei Menschen getötet wurden, es ist auch nur 40 Minuten von mir entfernt! Aber wieso kann man sich hier auch Waffen wie Zahnbürsten kaufen, als wäre sie nichts besonderes. An fast jedem Restaurant steht immer, dass keine Firearms erlaubt sind, ich mein, dass es überhaupt in Erwägung gezogen werden muss, dass Menschen, wenn sie Essen gehen, eine Waffe mitnehmen! Was will man dazu noch sagen?!
Ach, meine Bank hat mir diese Woche ganze 2 Cent als Belohnung für mein Sparen überwiesen. 2 CENT? Seriously? Die hätten sie auch gerne behalten können!
Letzten Mittwoch war ich das erste Mal das Auto waschen (wurde auch wirklich mal Zeit). Habe so ein Coupon für ein Carwash von meiner Hostfamily bekommen und dachte, dass wär einmal Waschanlage und fertig. War dann aber nicht eine kleine Waschanlange, sondern ein richtiges Waschgelände mit meheren Waschstraßen,  war auch wirklich mal wieder ein Erlebnis. Fährst vor die Einfahrt, steigst aus und ein Mitarbeiter fährt dein Auto in die Waschstraße, von drinnen kannst das Auto durchs Fenster beobachten, wie verschiedene Mitarbeiten es schrubben und abspitzen und es durch verschieden Stationen fährt. Am Ende wird es dann rausgefahren und kommt zu einer Staubsaugerstation, wo ungefähr 30 Mitarbeiten rumwuseln und auch noch den Innenraum putzen (die haben sogar Raumspray am Ende verteilt). Ich hab mich mehr gefreut, wie mein Kleiner, der die ganze Prozedur schon kannte und es eher langweilig fand. Aber das war auch noch alles umsonst! Und man konnte sich derweil einen Kakao holen und genießen. Schon praktisch!
Ich geh mit meinen Kleinen zweimal JEDE Woche ins Children Museum und trotzdem muss ich bei der einen Frau, immer noch meine ID zeigen. Inzwischen ist das schon so lächerlich, dass alle anderen Mitarbeiter, sich immer einen ablachen, wenn diese Frau wieder meine ID sehen will. Jeder weiß meinen Namen, wo ich herkomme, wann ich angekommen bin, wie lange ich bleibe... Aber wahrscheinlich macht es ihr Spaß nach meiner ID zu fragen, es könnte ya auch plötzlich jemand anderes mit dem gleichen Gesicht und Jahreskarte ankommen!!
Samstag Abend waren wir in der California Pizza Kitchen im Lecagy Village (dort wo auch mein Stammstarbucks ist) essen und haben das erste Mal Bekannschaft mit einem unfreundlichen Kellner gemacht. Ich mein, wenn selbst ein Chlorwasserrefill zuviel verlangt war, muss man sich auch nicht wundern, wenn man am Ende keinen Cent Tip bekommt. War auf jeden Fall lustig, wie er aus dem Umschlag grimmig die 58 Cent nachzählte, haha!
Am Sonntag Abend waren wir (schon wieder essen) in der Chocolate Bar in Cleveland, ich sage nur Sweet Potato Fries mit geschmolzener Schokolade, ein Traum!! *.*

Übrigens: Statt Salat wird hier zu jedem Gericht Potatochips gereicht!
Oh, Amerika!
Beste Aktion ever haben wir uns gestern Nachmittag mal wieder geleistet. Ist schon bitter, wenn man beim Fotoautomaten die Fotoausgabe nicht finden kann und zu viert den Automaten mindestens eine viertel Stunde absucht. Manchmal frage ich mich wirklich, wo diese verdammte versteckte Kamera ist!
xoxo

Sonntag, 26. Februar 2012

This City is my City!

... and I love it, yeah I love it!
Nach vier Tagen in Chicago kann man über diese Stadt nur eines sagen: Awesome! Alleine schon die Skyline, wo die Skycraper soweit in den Himmel hineinragen, dass man nicht mehr die Spitzen, weil man den Kopf gar nicht weit genug in den Nacken legen kann, sehen kann ohne umzufallen (spreche aus Erfahrung)!
Ein Ort an dem der amerikanische Traum greifbar erscheint: Chicago!

Donnerstag 16.02: "We are on our Way to CHICAGO!"
Chicago, 351 Meilen... Ein weiter Weg, aber laut Google recht einfach zu finden (dazu später dann mehr!). Mit jeder Menge Proviant (Coke, Cupcakes, Snickers, Twix, Milkyways...), mit der Suche nach einem guten Radiosender (Kiss FM hatte leider keinen Empfang mehr, sobald wir Cleveland verlassen hatten) und unglaublichen 70 Mph (unglaubliche 130 kmh!!) flogen die Meilen & Stunden dahin.  Ein Erlebnis auf der Fahrt war sicherlich die Toll (Maut)! Wer bezahlt nicht gerne 3,5 $ nur um eine Brücke zu überqueren (auch wenn es eine schöne Brücke ist)! Toll wird immer auf denjenigen Highways verlangt, wo die Straßen am schelchtesten sind. Unlogisch? Nein, amerikanisch! Welches Land hat sonst auch Campingplätze direkt neben dem Highway? Zum Glück gibt es in Amerika nicht nur an jedem Exit ausgeschilderte Fastfoodrestaurants, sondern auch Service Plaza (Raststätten) die sich direkt am Highway befinden. Diese beherbergen dann Starbucks oder Mac Donald (manchmal auch beides) und jede Menge Toiletten, die mit Gittern gesichtert sind, damit wenn die Putzfrau putzt auch keiner aufs Klo gehen kann!
Ach yaaa, ein weiteres Highlight waren wohl die zahlreichen amerikanischen Trucks (eigentlich waren wir fast das einzige Auto), dürfen PKws doch gerade mal 70 Mph fahren, sind für Trucks, die so lang sind, dass sie bei einer Kurve zwei Spuren benötigen, 65 Mph erlaubt. Irgendwas läuft da doch falsch oder?
Und jedes Mal, wenn man es doch mal geschafft hat, an einem Truck vorbei zu fahren (was mit 5 Meilen schneller gar nicht so einfach ist) wird man vom 3 Meter Fahrersitz angegafft als wär man ein Tier im Zoo. Irgendwann hatte ich dann die blöde Idee mal zu winken... Nach vorne schauen wird beim Autofahren auch total überbewertet!
Je näher wir Chicago kamen, desto besser wurde auch das Wetter. Hatte es in Ohio noch geschüttet, so war es in Indiana nur noch leicht bewölkt und in Illinois erwartete uns schließlich strahlend blauer Himmel.
Witzig war auch, dass uns vorher nicht klar war, dass wir eine Zeitzone durchqueren und somit eine weitere Stunde in der Vergangenheit leben, auf gefallen ist es uns, als das Navi (es wusste Bescheid!) meinte, dass wir in 5 Minuten da wären, aber es noch über 100 Meilen zu fahren waren!
Leider kann ich kein 'Welcome in Chicago' Foto posten, das Schild hab ich nämlich leider verpasst, als ich das dämliche Aldi Schild (yaa, wir haben hier auch ALDI) stattdessen fotografiert hab. Grr!
Aber: Wir waren fast da...FAST!
Selbst der verstopfte Highway war nicht das Problem, das Problem began erst, als wir den Highway verließen und eigentlich nur noch zwei Straßen vom Hotel entfernt waren. Mein Gps verlor nämlich durch die vielen Wolkenkratzer das GPS Signal... Nach mehreren Rundfahrten um dem Block (ein hoch auf Einbahnstraßen), nachdem wir erst im falschen Hotel gewesen waren (es kam uns schon seltsam vor, dass das Hotel plötzlich anders hieß) und dann anschließend auch noch im falschen Parkhaus geparkt hatten (zum Glück sind wir aus dem Loch wieder heil rausgekommen), konnten wir schließlich unser Hotelzimmer mit Kingesizebett (*.*) beziehen und Ausblick auf Chicago Downtown genießen.
Abends sind wir dann noch zu Fuß (!) zur Michigan Ave gegangen, wo unter anderem Forever XXI, der Disneystore und Topshop ist. Allerdings verwirren mich die Fußgängerampeln immer noch. Musste erstmal hier in Ohio nachprüfen, ob die überall in der USA so sind. Und jaaa, ich habe anscheinend wirklich vorher noch nicht einmal eine Fußgängerampel angeschaut. Statt Grün wird hier nämlich ein weißes Männchen gezeigt! Da kann man gar nicht mehr 'GRÜÜN' sagen und losmarschieren, sooo seltsam! Genau wie die Feuersirenen der Feuerwehrautos: Die klingen wie heulende Kinder!

Freitag, 17.02: "First Day in Chicago "
Starbucksfrühstück am Michigansee. The nice side of life! By the way, Chicago ist soo sauber, nicht nur, dass dort kein Müll rumliegt oder auch kein Grafitti in Straßenunterführungen oder Brücken gibt, vorallem dass auch das Leitungswasser kein Chlor enthält!
Danach waren wir am Navi Pier und dort im Ferris Wheel, ein Riesenrad mit wunderschönen Blick auf die Skyline Chicagos. Anschließend wollten wir zum Lincoln Zoo das erste mal mit dem Bus fahren und wurden freundlich drauf hin gewiesen, dass wir uns doch ein Tagestiket kaufen sollten, weil Einzelfahren viel zu teuer wären. Welcher Busfahrer würde das denn in Deutschland empfehlen? Nur typisch Amilike gabs die Tagestikets nicht im Bus zu kaufen, sondern in einem Foodstore. Warum auch immer!
Die Busfahrt war auch mal wieder ein Erlebnis. Ein Erlebnis der IMMER NOCH vorhandenen Rassentrennung. Vorne sitzen Whites, hinten Blacks... Haben uns dann symbolisch in die letzte Reihe gesetzt!
Lincoln Zoo war (ich kann es immer noch nicht glauben) FOR FREE!! Ein Zoo umsonst? Mitten in Chicago? Und die hatten Löwen, Tiger, Giraffen, Zwergschimpansen (*.*), einfach alles... Craazy!
Gegen späten Nachmittag waren wir dann in der Pizzeria UNO die berühmte Chicago 'Deep Dish Pizza' essen. Gosh, die war sooo gut, aber wir haben uns eine kleine geteilt und sie trotzdem nicht ganz geschafft. Neben uns natürlich wieder ein amerikanisches Pärchen, wo jeder eine große alleine gegessen hat! Das Besondere an der Deep dish Pizza ist, dass sie aus einem Art Kuchenteig mit hochgezogenen Rand besteht und dann erst mit Cheese (lots of Cheeese), traditionell dann mit Sausages und oben mit einer speziellen Tomatensoße belegt ist. I love it! Anscheinend auch noch viele andere, denn als wir die Pizzeria verließen, standen draußen über 100 Leute an. Gut, dass wir so früh essen waren!
Abends sind wir mit dem Zug nach Chinatown gefahren und ich muss sagen, es war etwas gruselig dort. Keine Menschen an einem Freitag Abend, weswegen wir uns dort auch nicht lange aufgehalten haben, aber es gab ein Restaurant das hieß 'The Noodle'. Die Nudel, haha!
... Chicago by Night!
Samstag, 18.02: "Second Day in Chicago"
Starbucksfrühstück (was auch sonst!) im Millieniumpark. Außer uns und jeder Menge Squirrels ist aber keine Menschenseele zu sehen. Die Sonne schien, der Boden glitzerte, aber der Buckingham Fountain ist und bleibt aus: Im Winter geschlossen! Im Winter fahren auch keine Wassertaxis, im Winter scheint auch wirklich niemand nach Chicago zu fahren (außer uns). Der Millieniumpark ist aber wirklich schön, selbst im Winter.                                                 Bevor es zur Cloud Gate ging, haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Adamsstreet gemacht und das Road 66 Sign gesucht. Seriously, wir sind die Straße auf und ab gelaufen, bis eine Einheimische uns das klitzekleine Schildchen zeigte, was den Beginn der Road 66 anzeigte. Naja, wir waren da...!
Was man auch in Chicago einmal probiert (oder zumindestens gesehn) haben muss: Den Chicago Hotdog! Gibt es traditionell mit: Würstchen im Brötchen mit Senf und oben drauf Paprika, Gurke, Tomate, Mohnsamen, Zwiebeln und Staudensellerie. Er war...mm...würzig und ich hab wirklich versucht nicht alles rauszupuhlen bis auf das Würstchen und das Brötchen, haha!
Mit 'the Bean', der hochglanzpolierten Bohnenskulptur, hatten wir dann aber die Menschenmassen schließlich doch gefunden. Leider wurden wir sie danach auch nicht wieder los, denn beim Sears Tower (oder jetzt Willis Tower genannt) verursachten sie uns über 2 Stunden Wartezeit, was aber durch die Aussicht und Glasplattformen, wodurch man wirklich über Chicago stehen konnte, entschädigt wurde.
Am Abend haben wir uns dann noch eine Cabfahrt gegönnt. Auch wenn es nur ein paar Minuten gedauert hat und man die Strecke in 10 hätte zu Fuß zurück legen können, können wir nun stolz sagen: Wir haben im gelben Taxi gesessen, yeeey!

Sonntag, 19.02: "Going home sucks"
Am Sonntag morgen hieß es dann packen, Hotel und Parken bezahlen, Starbucksfrühstück für die Autofahrt besorgen und traurig sein, dass die Tage in Chicago schon wieder vorbei sind und dass man zurück ins graue, kalte Ohio muss. Wenigstens gibt es überall Starbucks! Die Fahrt zum Highway gestaltete sich dank des GPS, welches sich mal wieder nicht entscheiden konnte, in welcher Straße wir uns eigentlich befinden, etwas schwierig, aber ansonsten kamen wir gut wieder zu Hause an.
Hier noch mal ein Dank an das beste Auto: Der gute alte VW. Wir sind doch tatsächlich mit 80 Dollar Sprit hin und zurück gekommen. Über 700 Meilen!!
I love you...
vorallem auch wegen der Sitzheizung!

Achya eins noch:
 Amerikaner nehmen ihr Auto überall hin mit:
Auch zum Campen!
Just amazing Days in Chicago!
xoxo